Open Rating ist ein statistisches Bewertungsmodell, das die Ausfallwahrscheinlichkeit von Startups berechnet. Grundlage sind keine Meinungen, Pitchdecks oder Bauchgefühle, sondern echte Jahresabschlussdaten — also das, was ein Unternehmen tatsächlich erwirtschaftet.
Das Ergebnis ist eine standardisierte Risikoklasse. Sie macht Startups untereinander vergleichbar und gibt Investitionsentscheidungen eine objektive Grundlage, die sich jederzeit nachvollziehen lässt.

Im Kern arbeitet eine logistische Regression — ein bewährtes statistisches Verfahren, das seit Jahrzehnten in der Kreditrisikobewertung eingesetzt wird. Das Modell wurde auf 350 gelabelten Einträgen trainiert und anschließend mit 5-facher Kreuzvalidierung geprüft.
Kreuzvalidierung bedeutet: Das Modell wird immer wieder an Daten getestet, die es beim Training nie gesehen hat. So erreicht Open Rating eine Accuracy von 88,6 % — nicht auf dem Papier, sondern auf unbekannten Fällen.
Alle Modellgewichte liegen offen und die Berechnung läuft vollständig lokal im Browser. Es gibt keine Blackbox und keinen externen Dienst, dem man vertrauen muss.

Hinter Open Rating steht eine Datenbank mit 949 Startup-Einträgen aus Deutschland, Europa und weltweiten Wachstumsmärkten — mit echten Jahresüberschüssen und Jahresverlusten der Jahre 2020 bis 2023.
Ergänzt werden die Unternehmenszahlen um den makroökonomischen Kontext: Bruttoinlandsprodukt, Inflation und Zinsen aus offiziellen Quellen wie Eurostat, der Bundesbank und der World Bank. So fließt auch das wirtschaftliche Umfeld in die Bewertung ein, in dem ein Startup arbeitet.

Für Investoren, die Beteiligungen absichern wollen, bevor sie unterschreiben — und für Gründer, die wissen möchten, wie ihr Unternehmen von außen bewertet wird und woran sie arbeiten können.
Technisches Vorwissen ist nicht nötig. Daten eingeben, Rating berechnen, Bericht erhalten — der gesamte Prozess dauert wenige Minuten und läuft komplett im eigenen Browser.
